Anschlussfinanzierung

Eine Anschlussfinanzierung sollte gut vorbereitet werden

Eine Anschlussfinanzierung wird bei vielen Immobilienkrediten immer dann interessant, wenn man die Zinsbindung hinter sich gebracht hat und nun den ganzen Markt nutzen kann. Gerade wenn zu diesem Zeitpunkt die allgemeinen Zinsen niedriger liegen, als bei Beginn der Baufinanzierung, kann man durch eine Anschlussfinanzierung wirklich einen günstigen Immobilienkredit erhalten. Trotzdem gilt es auch bei einer Anschlussfinanzierung, einiges zu bedenken und diese durch eine frühzeitige Recherche entsprechend vorzuplanen.

Eine frühzeitige Recherche kann sehr hilfreich sein

Die Recherche nach einer interessanten Anschlussfinanzierung sollte zunächst bei der Bank beginnen, bei der man bisher seinen Immobilienkredit genutzt hat. Optimal ist dabei ein Zeitpunkt, der ungefähr 2-3 Monate vor dem Ende der Zinsbindung liegt, denn wenn man dann ein Angebot von seiner bisherigen Bank erhält, kann man in aller Ruhe nach entsprechenden Alternativen suchen und weiß, bei welchen Angeboten man im Vergleich zur jetzigen Situation Geld sparen kann. Hierbei sollte auf jeden Fall ein Immobilienkredit Vergleich zur Anwendung kommen, weil er eine gute Hilfestellung bietet, um das momentane Marktgeschehen zumindest teilweise zu überblicken und so herauszufinden, was man momentan als günstig bewerten kann.

Die Kosten einer Anschlussfinanzierung sind ein wichtiger Aspekt

Im Normalfall fallen bei einer Anschlussfinanzierung vor allem in zwei Bereichen Kosten an, die sich nicht vermeiden lassen. Zum einen geht es dabei um die Kosten für eine Grundschuldübertragung auf die neue Bank, die vom Notar vorgenommen werden muss. Eine entsprechende Kostenrecherche sollte deshalb bei dem Notar durchgeführt werden, der die Übertragung später auch vornimmt. Darüber hinaus fallen noch Schätzgebühren an, weil die neue Bank den Wert eines Gebäudes feststellen muss, um den Beleihungswert entsprechend festzulegen. Informationen über die diesbezüglichen Kosten erhält man von der neuen Bank, so dass man genau sieht, welches Sparpotenzial eine Anschlussfinanzierung des eigenen Immobilienkredits mit sich bringen kann.

Auch bei der Anschlussfinanzierung sollten Sondertilgungen möglich sein

Beim Immobilienkredit sollte das Ziel sein, diesen möglichst schnell loszuwerden, denn auf diesem Weg kann man sich einer merklichen finanziellen Belastung entledigen. Sollte man also einmal zusätzlich Geld erhalten, ist es nur sinnvoll, dieses in eine Sondertilgung für den Immobilienkredit oder die entsprechende Anschlussfinanzierung zu stecken, um die Gesamtschulden und damit auch die zukünftige Zinsbelastung zu senken. Da Sondertilgungen von 5% der Kreditsumme heute kein Problem mehr darstellen, sollte man diese Optionen nach Möglichkeit so oft nutzen, wie nur möglich.

Anschlussfinanzierung richtig planen – Zinskosten erheblich senken

Wie man sieht, ist Planung bei der Anschlussfinanzierung das A und O, denn wer hier die richtigen Entscheidungen trifft, kann unter dem Strich die Zinsbelastung erheblich drücken. So kann es auch sinnvoll sein, zu überprüfen, ob sich seit Beginn der Baufinanzierung nicht die persönliche finanzielle Situation verbessert hat und man deshalb die Tilgungsleistung auch regelmäßig erhöhen kann, was insgesamt wiederum zu niedrigeren Zinskosten führt.